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Lehransatz

Wie wir lehren: üben, prüfen, nachschärfen

Prestigeluxra

Die Akademie in Fulda arbeitet mit kleinen Gruppen, eigenständigen Übungsphasen und konkretem Feedback, damit sich klares Sprechen im Alltag festigt und nicht nur im Seminarraum gelingt.

Methode

Vom ersten Gespräch zur klaren Rede

Jeder Lernweg beginnt mit einer Bestandsaufnahme Ihrer Gesprächssituationen und endet mit einem Übungsplan, den Sie selbstständig weiterführen. Dazwischen liegen Phasen aus Input, Praxis und Rückmeldung.

  1. Bestandsaufnahme

    Im Vorgespräch klären wir, wann Ihnen das Sprechen schwerfällt: im Meeting, im Vortrag oder im spontanen Austausch. Daraus ergibt sich, welche Module für Sie sinnvoll sind.

  2. Struktur erarbeiten

    Sie lernen Methoden, um Gedanken zu ordnen, Kernaussagen zu finden und Argumente zu gliedern. Jede Methode wird sofort an eigenem Material aus Ihrem Berufsalltag erprobt.

  3. Sprechen üben

    In Stegreifübungen, Kurzvorträgen und Gesprächssimulationen setzen Sie das Gelernte um. Die Gruppe bleibt klein, damit jede Person mehrfach pro Einheit zu Wort kommt.

  4. Feedback und Analyse

    Dozentinnen und Dozenten geben konkrete Rückmeldung zu Aufbau, Wortwahl und Stimme. Im Einzelcoaching kommt die Videoanalyse hinzu, die Details sichtbar macht, die man selbst überhört.

  5. Eigener Übungsplan

    Am Ende erhalten Sie einen Plan mit kurzen, regelmäßigen Übungen für den Alltag. So wird aus dem Kurs eine Gewohnheit, die Sie ohne Begleitung fortführen können.

Grundsätze

Drei Prinzipien hinter jeder Unterrichtseinheit

Unser Unterricht folgt wenigen Regeln, die wir konsequent einhalten. Sie bestimmen, wie wir Inhalte vermitteln, wie wir Übungen anlegen und wie wir Rückmeldung geben. Dahinter steht der Wunsch nach Klarheit, Präzision und Gelassenheit.

Denken vor Sprechen

Wer unklar spricht, hat meist unklar gedacht. Deshalb beginnen wir mit der Ordnung der Gedanken: Was ist die Kernaussage, welche Gründe tragen sie, was lässt sich weglassen? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, widmen wir uns Wortwahl und Satzbau. Viele Teilnehmende merken dabei, dass sich ihr Auftritt schon verbessert, bevor sie an der Stimme gearbeitet haben.

Praxis statt Theorie

Rhetorik lernt man nicht durch Zuhören, sondern durch Sprechen. Jede Einheit enthält mehr Übungszeit als Erklärung. Wir arbeiten mit realistischen Anlässen: einer Antwort im Jahresgespräch, einer kurzen Ansprache, einer unerwarteten Rückfrage. Theorie wird dort ergänzt, wo die Übung sie braucht, und nicht auf Vorrat vermittelt.

Ehrliches, genaues Feedback

Rückmeldung ist nur hilfreich, wenn sie konkret ist. Wir benennen, was trägt, und zeigen an einzelnen Sätzen, was sich schärfen lässt. Dabei bleibt der Ton sachlich und respektvoll. Niemand wird vorgeführt. Ziel ist, dass Sie nach jeder Einheit genau wissen, woran Sie als Nächstes arbeiten.

Selbstständig üben zwischen den Terminen

Die Zeit im Seminarraum ist begrenzt, der Alltag dagegen bietet täglich Gelegenheit zum Üben. Deshalb ist das eigenständige Training ein fester Teil des Curriculums und kein freiwilliges Zusatzangebot.

Nach jeder Einheit erhalten Sie eine überschaubare Aufgabe, die sich in wenigen Minuten erledigen lässt. Das kann eine Aussage sein, die Sie in einem Satz zusammenfassen, oder eine Antwort, die Sie laut formulieren. Wichtig ist die Regelmäßigkeit, nicht der Umfang. Wer täglich kurz übt, festigt neue Muster schneller als jemand, der einmal pro Woche lange trainiert.

Ein bewährtes Mittel ist das laute Üben mit Aufnahme. Sie sprechen eine Antwort auf Ihr Smartphone, hören sie danach an und prüfen, ob die Kernaussage früh genug fällt. Anfangs ist das ungewohnt, doch es schärft das Ohr für Füllwörter, zu lange Sätze und fehlende Pausen. Die Dozenten zeigen Ihnen, worauf Sie beim Anhören achten sollten.

Auch Gespräche im Berufsalltag eignen sich als Übungsfeld. Sie nehmen sich vor, in einem Meeting einen Beitrag in drei Sätzen zu formulieren: Aussage, Begründung, Konsequenz. Danach notieren Sie kurz, was gelang und was nicht. Diese Notizen bringen Sie zur nächsten Einheit mit und besprechen sie gemeinsam.

Für die Stimme gibt es kurze Atem- und Sprechübungen, die sich in den Tagesablauf einfügen lassen, etwa auf dem Weg ins Büro. Sie dauern nur wenige Minuten, wirken aber auf Dauer spürbar auf Tragfähigkeit und Ruhe der Stimme. Elena Brandt erklärt jede Übung zunächst in der Gruppe, damit Sie sie richtig ausführen.

Im Einzelcoaching wird aus diesen Bausteinen ein persönlicher Übungsplan, der auf Ihre Situationen zugeschnitten ist. Er legt fest, was Sie wann üben und woran Sie Fortschritt erkennen. Gegen Ende des Programms prüfen wir gemeinsam, was sich verändert hat, und passen den Plan so an, dass Sie ihn eigenständig weiterführen.

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